Auf Rainer Langhans bin ich eigentlich mehr durch Zufall aufmerksam geworden.
Ich weiß auch nicht mehr wieso, aber irgendwie bin ich auf so Videoschnipsel von „Das perfekte Promidinner“ mit Rainer Langhans gestoßen.
Dabei haben mich weniger seine nicht vorhandenen Kochkünste interessiert, sondern seine 29 qm große Wohnung. Alles ganz in weiß und hellem beige gehalten und total spartanisch eingerichtet.
Mich fasziniert diese karge Einrichtung. Alles auf’s Wesentliche reduziert. Noch nicht mal ein Schrank steht im Wohnraum. Sämtliche Wäsche z.B. befinden sich in einem Unterschrank in der Küche. Erstaunlich mit wie wenig man auskommen kann, aber Rainer Langhans sagt ja selbst von sich, dass er nicht materialistisch eingestellt ist.
Zitat aus dem unten stehenden Filmbeitrag:
Man brauch ja nicht wirklich viel für den Körper...(Materielles) macht nicht wirklich glücklich.Je weniger Materie und je mehr Geist, desto glücklicher ist man meiner Ansicht nach und deswegen versuche ich das so weit wie möglich zu reduzieren.
und noch ein Video.
Es folgen nun einige Links über Rainer Langhans:
Hier ein Link, der seine Lebenseinstellung wiedergibt.
Rainer Langhans und die Kommune 1 , oder was aus den APO-Leuten wurde.
Rainer Langhans und sein Harem.
Hier werden die Frauen aus seinem "Harem" im einzelnen vorgestellt.
Interessant fand ich aber diesen Absatz:
Seit zehn Jahren ist er nicht krankenversichert und besucht weder Arzt noch Zahnarzt. Rainer raucht und trinkt nicht, ernährt sich gesund und spielt regelmäßig Squash mit anschließendem Saunagang. Aus den Ersparnissen früherer Filmprojekte finanziert er seinen bescheidenen Lebensstil.
Von was lebt Rainer Langhans?
Zitat: "... ich lebe nicht von Sozialhilfe und schulde niemandem etwas. Aus meiner Zeit als Soldat bekomme ich 197 Euro Rente, und ein bisschen verdiene ich mit Vorträgen und Büchern. Ich lebe sehr bescheiden, kein Kino, keine Restaurants."
http://www.zeit.de/campus/2010/03/leben-mensa-rainer-langhans/seite-3
Ja, Rainer Langhans ging freiwillig nach dem Abitur im Jahre 1960 bis 1962 zur Bundeswehr. Danach begann er zum Wintersemester 1962 ein Jurastudium.
Erst hat er den Grundwehrdienst absolviert und dann noch mal ein halbes Jahr drangehängt und schließlich die Bundeswehr als Fähnrich der Reserve verlassen.
http://rainerlanghans.de/?page_id=14
Ich hab mal ein wenig recherchiert. 1960 betrug der Grundwhrdienst zwölf Monate. Zwölf Monate plus sechs Monate wären danach 18 Monate. An anderer stelle las ich, dass man Fähnrich frühestens nach 21 Monaten werden kann. Vom Abitur 1960 bis zum Wintersemester 1962 könnten es aber auch 24 Monate sein, so dass er es immerhin geschafft hat, für maximal zwei Jahre Bundeswehr eine Rente von 200 Euro zu erhalten. Sei's ihm gegönnt., aber es zeigt auch wie viel Pension man bei der Bundeswehr erhält.
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